Archiv der Kategorie: Nelson News

Laptopspende der Firmengruppe Hahn an die Nelson-Mandela- Gesamtschule

Wir haben uns sehr über die Spende von 30 gebrauchten Laptops der Firmengruppe Hahn gefreut!

Die Spende kam zu einem sehr guten Zeitpunkt im Herbst vor dem 2. Lockdown und dem erneuten online-Unterricht. Die Laptops wurden vom IT-Team der Firma komplett zurückgesetzt, sodass wir sie für bedürftige Schüler_innen einrichten und ausleihen konnten, da wir erst jetzt im April die Geräte der Stadt erhalten haben.

In der aktuellen Pandemie erweisen die Laptops der Firma Hahn den bedürftigen Schüler_innen im Distanzunterricht Zuhause, sowie den Schüler_innen in der Notbetreuung sehr gute Dienste.

Vielen Dank!

Die 6A hilft dabei, die Laptops zu transportieren.

DG 9 im Theater

Der Jugendlichen aus Darstellen und Gestalten beschäftigten sich schon kurz nach den Sommerferien mit den Berufsbildern, die man an einem Theater vorfindet. Sehr schnell erkannten wir alle, dass „Theater“ etwas ist, was sehr vielseitig und entsprechend kaum mit wenigen Worten umschrieben werden konnte. Doch unsere Spurensuche setze sich fort und wir wuchsen zu echten Kultur Scouts im Distanzunterricht heran:

Wir betrachteten unterschiedliche Videoauszüge zu Inszenierungen und erkannten, dass der Blickwinkel entscheidend war. Denn alle Interpretationen waren der Spiegel von dem, wie jemand etwas wahrgenommen hatte.

So wurden auch wir in den nachfolgenden Wochen kreativ und schrieben zu einem uns unbekannten Bildimpuls eigene Ideen nieder. Wir tauschten uns untereinander über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede aus und waren selbst erstaunt, wie unterschiedlich unsere eigenen Geschichten geworden waren. Denn letztlich hatten wir doch alle das identische Bild betrachtet!

Neben Geschichten zu „Dracula“ durften wir herzergreifende Liebesgeschichten lesen, doch auch Kriminalfälle und Corona selbst – in Form eines Bösewichts, der die Menschheit fest in seinem Griff hält – waren das Resultat.

Bis dato wusste niemand der Jugendlichen, dass ihre Kunstwerke auf der Grundlage eines Buchcovers zu E.T.A. Hoffmanns Kunstmärchen „der Sandmann“ entstanden waren. Mit der Lüftung dieses Geheimnisses tauchten wir in die Ursprungsgeschichte des Sandmanns ein und bereiteten damit den Theaterbesuch am Westdeutschen Tourneetheater in Remscheid vor. Aufgrund des anhaltenden Lockdowns griffen wir auf einen uns zur Verfügung gestellten Link zurück und schauten gemeinsam in einer Doppelstunde die Interpretation zum Sandmann von dem Regisseur Thomas Ritzinger über Microsoft Teams. Für viele von uns war dies der erste Theaterbesuch! Es war eine großartige Erfahrung und dennoch haben wir gemeinsam beschlossen, dass wir irgendwann zusammen in ein „echtes“ Theater gehen werden. Denn die Atmosphäre des heimischen Jugendzimmers in Kombination mit einem Videolink über Teams ist nicht vergleichbar mit jener des echten Theaters – der Bestuhlung, dem Ton, dem Licht, …

 Wir hatten unser Eindrücke zu der geschauten Inszenierung niedergeschrieben, uns darüber ausgetauscht und Fragen für den Regisseur formuliert, die wir ihm in einer Videokonferenz in der darauffolgenden Woche stellen wollten. Rückblickend war auch dieser Austausch für uns sehr gewinnbringend, denn neben allgemeinen Nachfragen zum Stück ermöglichte Herr Ritzinger uns einen Einblick in seinen Alltag als Regisseur und seine Arbeit am Theater. Nun konnten auch wir endlich nachvollziehen, warum ausschließlich die beiden Hauptdarsteller Nathanael und der Sandmann auf der Bühne zu sehen gewesen waren: Um das Stück auch während des Lockdowns einem Publikum präsentieren zu können, änderte der Regisseur sein Drehbuch. Übrig blieben zwei Schauspieler und die Aufzeichnung der Inszenierung, um das Stück in die Welt zu tragen. Dazu gehörten auch Abstandregeln – also eine Coronakonforme Darstellung.

Diese Idee gefiel uns so gut, dass auch wir in DG9 unsere eigenen Kunstwerke der vergangenen Wochen auf die „Bühne“ bringen möchten. Dazu durfte sich jeder eine Geschichte der Mitschüler*Innen aussuchen und sie nach seinen individuellen Vorstellungen umsetzen. Es entstehen gerade Kunstwerke in Form von Comics, Gedichten, Musikvideos, Ausdruckstanz, Stop Motion Videos, Fotoausstellungen und Hörspiele. Diese werden wir sammeln und unseren eigenen Kulturabend daraus schaffen. Dort können die Jugendlichen dann gemeinsam mit ihren Eltern unsere Ausstellung in Form eines Padlet besuchen, bestaunen und feiern! Unser herzlicher Dank gilt den KulturScouts Bergisches Land, die unsere Theatererfahrung ermöglicht haben!

Diese Woche ist LERNEXPEDITION an der NMG

Der 11. Jahrgang verbringt die letzte Woche vor den Osterferien erstmalig in der Lernexpedition.

Die Schüler*innen bekommen eine ganze Woche zur Verfügung gestellt, um das zu lernen, was sie schon immer einmal lernen wollten!

Die Schüler*innen haben sich seit Beginn des Schuljahres auf diese Woche vorbereitet: In der Kennenlernwoche in Altenberg sammelten sie erste Ideen für ihr Lernziel. In den vergangenen Monaten formulierten sie ihr Anliegen in einem Motivationsschreiben. Sie suchten sich Experten und Expertinnen, die ihnen helfen ihr Lernziel zu erreichen. Den Schüler*innen wurde ausserdem ein Coach (Lehrer*in) zur Seite gestellt, um die Schüler*innen bei der Planung, Durchführung, Dokumentation und Präsentation zu unterstützen.

Die Idee einer Lernexpedition ist, das Lernen an einen ausserschulischen Ort zu verlegen, was sich dieses Jahr auf Grund der aktuellen Lage kaum umsetzen ließ. Alle Schüler*innen haben aber mit ihren Coaches Alternativen gefunden, sich ihrem Lernziel auch aus der Distanz zu nähern.

Somit werden auch die diesjährigen Präsentationen der Lernexpeditionen, in der ersten Woche nach den Osterferien (Dienstag, 13./ Mittwoch 14.4.21), über Videokonferenzen in unserem Onlineportal MS Team stattfinden.

Wir sind ganz gespannt auf eure Erfahrung, wünschen euch eine erfolgreiche Woche

Wieso? Weshalb? Warum?

In diesem Monat stellen wir euch eine Sachbuchreihe vom Ravensburger Verlag vor:

Die Sachbuch-Reihe „Profiwissen“ aus der Reihe „Wieso? Weshalb? Warum?“ erscheint seit 2013 im Ravensburger Verlag.

Die Reihe richtet sich an Kinder zwischen 8 und 12 Jahren und ist deswegen besonders gut für die Klassen 5 und 6 geeignet.

„Die Erde“ ist der erste Band aus der „Profiwissen“-Reihe. Bislang gibt es 19 Sachbücher zu den verschiedensten Themen.

Hier haben wir das Sachbuch „Deutschland“ ausgewählt. Während es einerseits das typisch Deutsche vorstellt, stellt es andererseits die vielen verschiedenen Facetten Deutschlands vor: Es geht um Geschichte, Erdkunde, Musik, Literatur und vieles mehr.

Aktion der 8c zum Weltfrauentag am 08.03.

„Warum gibt es 2021 noch einen Weltfrauentag und warum wissen wir gar nichts über diesen Tag?“, fragten sich die Schüler_innen der Klasse 8c in der vergangenen Woche. Die Benachteiligung von Frauen ist im Alltag nicht immer sofort sichtbar, weshalb es der Klasse wichtig war, hier auf den Tag aufmerksam zu machen.

Alle 33 Minuten erlebt eine Frau in Deutschland häusliche Gewalt.

Frauen sind in sozialen Medien regelmäßig Hass und Gewaltandrohung ausgesetzt.

Frauen verdienen, bedingt durch Beschäftigung im Niedriglohnsektor und Teilzeit, noch immer im Durchschnitt 19 % weniger als Männer.

Nachdem diese Fakten und ihre Gründe in der Klasse diskutiert worden waren, entschlossen sich die Jugendlichen, ein Zeichen gegen diese Ungerechtigkeit zu setzen und einige ihrer Wünsche für Frauen in der Zukunft aufzuschreiben. Wir wünschen allen Frauen, dass diese möglichst schnell in Erfüllung gehen.

„Klasse 7d goes jeck“

Da in diesem Jahr alle Karnevalsumzüge ausfallen müssen, haben die Schüler_innen der 7d einen eigenen Karneavslzug gebastelt, um wenigstens ein wenig Spass an d´r Freud zu haben!In diesem Sinne: „Gläbbisch Alaaf……NMG Alaaf….Klasse 7d Alaaf…“

Zeitzeugenprojekt mit Frau Philomena Franz

Mit großer Freude hat sich die 9c im GL-Unterricht mit einem Zeitzeugenprojekt beschäftigt. Das beeindruckende Buch von Frau Philomena Franz „Zwischen Hass und Liebe“ haben wir in Auszügen gelesen und uns anschließend Fragen, die uns interessierten, an Frau Franz überlegt. Wir fiebern dem Film entgegen und freuen uns auf die Antworten von Frau Franz.

Zum Presseartikel im Bergischen Boten: Hier Klicken

Hier können Sie den Film ab dem 27. Januar ansehen: Hier Klicken

Presseinformation des Rheinisch- Bergischen- Kreises

Interview mit der Auschwitz-Überlebenden Philomena Franz Film zeigt persönliche Geschichte von Gefangenschaft, Flucht und Hoffnung

Rheinisch-Bergischer Kreis. Am 27. Januar 1945 wurden die Überlebenden des Konzentrationslagers in Auschwitz von der Roten Armee befreit. Seit 1996 ist der Tag ein Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. Der Rheinisch-Bergische Kreis greift diesen Gedenktag seit über 20 Jahren mit Veranstaltungen auf. In diesem Jahr hat das Kulturamt des Rheinisch-Bergischen Kreises ein besonderes Filmprojekt mit der Auschwitz-Überlebenden Philomena Franz vorbereitet. Ab dem 27. Januar können Interessierte das Zeitzeugen- Interview, mit dem an ihre Autobiographie angelehnten Titel „Zwischen Liebe und Hass“, auf der Homepage des Rheinisch-Bergischen Kreises unter www.rbk-direkt.de/gedenktag-27.- januar.aspx ansehen. „Philomena Franz trägt dazu bei, dass wir diesen schrecklichen Abschnitt in der Geschichte Deutschlands nicht vergessen. Mit dem Interview schaffen wir ein Dokument der Erinnerung, damit sich auch die jüngeren Generationen mit der Thematik auseinandersetzen können“, betont Kultur- und Bildungsdezernent Dr. Erik Werdel. Das Filmprojekt wurde von zwei Schulklassen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis mit begleitet.

Philomena Franz kämpft gegen das Vergessen und für Versöhnung

Philomena Franz ist eine deutsche Sintizza, Auschwitz-Überlebende, Zeitzeugin und Autorin, die sich sehr um die Erinnerungskultur in Deutschland, speziell in Bezug auf das Schicksal der Sinti und Roma im Nationalsozialismus, verdient gemacht hat. 1995 wurde ihr für ihre Verdienste das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. 2001 zeichnete die Europäische Bewegung Deutschland sie mit dem Preis „Frauen Europas“ aus. Sie hielt Vorlesungen in Universitäten, Schulen und Volkshochschulen. Ebenso kämpft sie immer noch – auch mit 98 Jahren – unermüdlich für Versöhnung, sie sagt: „Man kann nicht das Böse mit dem Bösen vergelten“. Im Interview lässt Philomena Franz an ihrer bewegenden Lebensgeschichte teilhaben. „Ich freue mich, dass wir Philomena Franz für dieses Projekt gewinnen konnten. Es ist ein emotionaler Film entstanden, der für Toleranz und Verständigung wirbt. Auch dafür, wachsam zu sein und Ausgrenzung und Verfolgung aufgrund von Kultur oder Religion beherzt entgegenzutreten“, so Kulturreferentin Charlotte Loesch.
Im Film berichtet Philomena Franz von ihrer Verhaftung, der Deportation in das KZ Auschwitz- Birkenau, vom Leben im Lager, von ihrer dramatischen Flucht und psychischen wie physischen Qualen. Aber selbst angesichts der schier unvorstellbaren Erlebnisse hat die heute 98-Jährige die Hoffnung und den Glauben an das Gute im Menschen nicht verloren.

Die Patenklassen des Projektes

Schülerinnen und Schüler aus Bergisch Gladbach und Rösrath haben sich im Vorfeld des Projektes mit der Autobiographie „Zwischen Liebe und Hass“ beschäftigt und sind mit ihren Fragen an Philomena Franz herangetreten. Bei dem Projekt handelt es sich um eine Zusammenarbeit des Kulturamtes des Rheinisch-Bergischen Kreises mit Schülerinnen und Schülern der Nelson-Mandela-Gesamtschule (9c), Bergisch Gladbach und der LVR-Schule am Königsforst (10b), Rösrath. Diese waren „Patenklassen“ des Projektes. Diese Zusammenarbeit wurde darüber hinaus durch die Kooperation mit den KulturScouts Bergisches Land ermöglicht.

Der Film ist bis zum 31. März 2021 auf der Homepage des Rheinisch-Bergischen Kreises abrufbar. Interessierte, die den Film im Kontext von Erinnerungs- und Bildungsarbeit nutzen möchten, können sich beim Kreiskulturamt telefonisch unter 02202 132770 oder per Mail an kultur@rbk-online.de melden.

„Zopfelzottelige Rentierkacke“ – Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel

In diesem Monat stellen wir euch eine Weihnachtsgeschichte von Cornelia Funke vor:

Zwei Wochen vor Weihnachten fällt Niklas Julebukk –  der Weihnachtsmann – mit seinem Wohnwagen vom Himmel und landet auf der Straße Bens. Der Weihnachtsmann ist viel zu dünn, viel zu jung und hat keinen Bart; aber er erfüllt die wahren Wünsche der Kinder: Wünsche, die nicht mit Geld zu bezahlen sind.

Julebukk wird begleitet von zwei Engeln, ein paar Kobolden und einem unsichtbaren Rentier. Er flieht vor Waldemar Wichteltod, der Weihnachten als die Zeit ansieht, in der man Geld machen kann. Außerdem will er Juklebukk in einen Schokoweihnachtsmann verwandeln.

Können Ben und seine Nachbarin Charlotte das Weihnachtsfest retten?

Bundesweiter Vorlesetag 2020

Am 20. November 2020 fand der Bundesweite Vorlesetag statt. Das große Thema war „Europa“. Unsere Fünftklässler hörten Ausschnitte aus dem Roman „Mein Freund Salim“: dies ist eine Geschichte, die von Salim – einem syrischen Flüchtlingsjungen – erzählt. Er findet nach einigen Irrungen und Wirrungen neue Freunde und letztlich auch seine Familie wieder.

Unsere Fünftklässler stellten begeistert Fragen und hatten wunderbare Ideen zur Geschichte.