Archiv der Kategorie: Nelson News

Zwei 1. Plätze beim LiP- Wettbewerb 2020/21

Beim ersten schulinternen Wettbewerb, bei dem die besten Ergebnisse aus dem Fach „Lernen im Projekt“ gekürt wurden, gab es zwei 1. Plätze. Hier können Sie sich die zwei prämierten Beiträge des Schuljahres 2020/21 anschauen.

Den Kurzfilm „Ich kam als Regen wieder“ von Keso Chkadua:

Abspielen durch einen Klick auf den Play- Button.

Und das Manga „Sommer Story“ von Weiting Zhou.

Öffnen durch einen Klick auf das Cover.

1. Wettbewerb – Lernen im Projekt

Letzten Mittwoch fand die erste jahrgangsübergreifende Abgabe der Projekte aus dem Fach: Lernen im Projekt statt. Die Jury sichtet nun die Projekte und gibt noch vor den Ferien die Sieger*innen bekannt!
Auf die Gewinner*innen warten tolle Preise, wie Gutscheine für das Jumphouse, die Eisdiele, und das Freibad, die der Förderverein gesponsert hat.
Am Montag findet mit allen Teilnehmer*innen des Wettbewerbs in der 3. Stunde die Siegerehrung an der Aula statt.

Kunstbeiträge des 5., 6. und 7. Jahrgangs

Die Schüler_innen aus zwei Parallelklassen des 5. Jahrgangs beschäftigten sich mit Farbenlehre. Sie malten abstrakte Bilder zum Thema „Komplementärfarben“, die später gemeinsam zu einem großen Gesamtkunstwerk zusammengefügt wurden.

Gemeinschaftscollage (ca.150×150 cm)

Die „Schrägen Katzen und Vögel“ haben Schüler_innen des ehemaligen 7. Jahrgangs als Collagen gestaltet. Grundlage waren zerrissene Bilder, die zuvor mittels aleatorischer Verfahren entstanden. Die Augen sollten, nach Betrachtung der Iris, durch Farbverläufe- und Mischungen Tiefe und Lebendigkeit ausstrahlen.

Diese „Hexen- Collagen“ wurden von Schüler_innen eines 6. Jahrgang gestaltet.

Buch des Monats Juni


Bist du mutig genug und möchtest herausfinden, was es mit dem sagenumwobenden Ickabog auf sich hat? Dann begleite zwei Kinder, die sich völlig unerwartet in ein gefährliches Abenteuer stürzen.

In diesem ganz besonderen Märchen geht es um den Sieg von Hoffnung und Freundschaft gegen alle Schwierigkeiten; ausgedacht von einer der besten Geschichtenerzählerinnen der Welt: J. K. Rowling


Schlaraffien war einst das glücklichste Königreich der Welt. Es gab sehr viel Gold, einen König und dazu Metzger, Bäcker und Käser. Sie verstanden ihr Handwerk so gut, dass die Menschen bei ihren Waren vor Begeisterung tanzten.


Alles war perfekt – wenn man einmal vom nebligen Marschland im Norden absieht. Einer Legende nach lebt dort der schreckliche Ickabog. Alle wissen natürlich, dass der Ickabog nur ein Mythos ist, mit dem man kleinen Kindern Angst macht. Das Lustige an solchen Geschichten ist aber, dass sie manchmal zum Leben erwachen.

Fragen entstehen: Kann eine Legende einen beliebten König absetzen? Kann die Legende ein Land an den Rand des Verderbens bringen?

Hurra, wir sind „Anerkannte Unesco-Projektschule“

Bereits seit unserer Gründung zum Schuljahr 2013/14 besteht der Kontakt zum Unesco-Projektschulen-Netzwerk.

Nachdem wir in den vergangenen Jahren den Unesco-Gedanken immer weiter in unseren Schulalltag haben integrieren können, krönen wir nun unsere gemeinsame Arbeit mit dem Titel „Anerkannte Unesco-Projektschule“.

Allen Schüler_innen und Lehrer_innen und auch allen anderen Menschen, die in den letzten Jahren dazu beigetragen haben, dass wir nun diese Beurkundung erreicht haben, gilt großer Dank!

Auf diese Auszeichnung können wir sehr stolz sein.

Auch in den Medien wurde über die Auszeichnung vom vergangenen Donnerstag berichtet:

https://www.kultur-port.de/news/17153-unesco-zeichnet-schulen-in-nrw-aus.html

https://www1.wdr.de/kultur/kulturnachrichten/unesco-zeichnet-nrw-schulen-aus-100.html

https://www.unesco.de/bildung/unesco-projektschulen/unesco-projektschulen-deutschland/neuaufnahmen-nordrhein-westfalen

UNESCO zeichnet Schulen in NRW aus

Sechs nordrhein-westfälische Schulen werden in das internationale Netzwerk der UNESCO-Projektschulen aufgenommen, die in ihren Leitbildern, im Schulalltag und in ihrer pädagogischen Arbeit die Ziele und Werte der UNESCO verankern. Heute übergeben die Schul- und Bildungsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Yvonne Gebauer, und der Bundeskoordinator der UNESCO-Projektschulen, Klaus Schilling, die Urkunden der UNESCO an die Vertreterinnen und Vertreter der sechs Schulen in einer Feierstunde im nordrhein-westfälischen Ministerium für Schule und Bildung.


Yvonne Gebauer erläutert: „Die Schulen in Bergisch Gladbach, Bielefeld, Dortmund, Krefeld, Recklinghausen und Verl eint, dass die UNESCO-Leitthemen die gesamte Schulkultur prägen – vom außerschulischen Lernen über das schulische Leben bis in den Unterricht hinein. Dadurch ermöglichen sie den Schülerinnen und Schülern einen konkreten und handlungsbezogenen Erkenntnisgewinn und eine ganzheitliche Wertebildung.“


Klaus Schilling erklärt: „Wir freuen uns sehr, die neuen UNESCO-Projektschulen in Nordrhein-Westfalen als aktive Mitglieder des weltweiten Schulnetzwerks der UNESCO willkommen zu heißen! Damit werden ihre Anstrengungen und Leistungen für eine hochwertige Bildung im Zeichen der nachhaltigen Entwicklungsziele gewürdigt. Die Schülerinnen und Schüler werden darin gestärkt, ihre Gestaltungs- und Handlungskompetenzen auch außerhalb der Schulen einzusetzen. Zugleich bildet das starke Netzwerk der UNESCO-Projektschulen in Nordrhein-Westfalen einen guten Raum für die Lehrkräfte, um die eigene Praxis zu reflektieren und gemeinsam auszurichten.“

„Bolyai“- Mathematik- Teamwettbewerb 2021

Bereits am 23.02.2021 fand zum fünften Mal der „Bolyai“- Mathematikwettbewerb an der Nelson- Mandela- Gesamtschule statt.

Trotz des Distanzunterrichts ließen die 98 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 12 es sich nicht nehmen, gemeinsam über Microsoft Teams an Mathematikaufgaben zu knobeln.

Dabei gewann das Team „zu früh“ aus dem Jahrgang EF den 2. Platz in NRW. Erst nach den Osterferien konnten Julian, Dennis, Philipp und Ben die Preise von ihrer unheimlich stolzen Mathematiklehrerin Agnes Daykin entgegennehmen.

Zeitreise mit Virtual Reality-Brillen

Im Fach Gesellschaftslehre bei Frau Klatt reist die Klasse 7c neuerdings durch die Zeit und ist live dabei, wenn Christoph Kolumbus im Jahr 1492 Amerika entdeckt. So spüren die Schülerinnen und Schüler auch hautnah, was es beispielsweise im Reich der Azteken zu erleben gab.
Im Fach „Lernen im Projekt“ kommen die VR-Brillen nun auch regelmäßig zum Einsatz. Was sagen die Schülerinnen und Schüler dazu?

Djellora: „Das ist einfach cooler Unterricht.“

Rayen: „Man ist dadurch viel konzentrierter und lernt mehr.“

Buch des Monats Mai: „Die Duftapotheke“ von Anna Ruhe

In diesem Monat stellen wir euch eine Jugendbuch vom Arena Verlag vor:

Luzie und ihr kleiner Bruder Benno ziehen in die Villa Evie ein. In der Villa riecht es nach vielen seltsamen Düften. Das ist das, was Luzie zuerst auffällt. Auf der Spur nach diesen Gerüchen findet Luzie mit ihrem Bruder und dem Nachbarsjungen Mats einen Schlüssel unter einer Bodendiele. Der Schlüssel passt aber in kein Schloss.

Luzie, Mats und Benno entdecken dann aber einen verborgenen Teil der Villa und trauen dort ihren Augen kaum. Sie finden deckenhohe Regale mit unzähligen Duftflakons. Die Flakons schillern und sprudeln. Es sind aber nicht nur schöne Überraschungen, sondern auch jede Menge Gefahren. Ein Flakon wäre auch besser für immer verschlossen geblieben. Ist er aber nicht und so erleben Luzie, Mats und Benno jede Menge Abenteuer.

Hier haben wir das erste und zweite Buch der Reihe ausgewählt; sechs Bücher sind in der Reihe bereits erschienen und versprechen jede Menge spannende Duftabenteuer!

Laptopspende der Firmengruppe Hahn an die Nelson-Mandela- Gesamtschule

Wir haben uns sehr über die Spende von 30 gebrauchten Laptops der Firmengruppe Hahn gefreut!

Die Spende kam zu einem sehr guten Zeitpunkt im Herbst vor dem 2. Lockdown und dem erneuten online-Unterricht. Die Laptops wurden vom IT-Team der Firma komplett zurückgesetzt, sodass wir sie für bedürftige Schüler_innen einrichten und ausleihen konnten, da wir erst jetzt im April die Geräte der Stadt erhalten haben.

In der aktuellen Pandemie erweisen die Laptops der Firma Hahn den bedürftigen Schüler_innen im Distanzunterricht Zuhause, sowie den Schüler_innen in der Notbetreuung sehr gute Dienste.

Vielen Dank!

Die 6A hilft dabei, die Laptops zu transportieren.

DG 9 im Theater

Der Jugendlichen aus Darstellen und Gestalten beschäftigten sich schon kurz nach den Sommerferien mit den Berufsbildern, die man an einem Theater vorfindet. Sehr schnell erkannten wir alle, dass „Theater“ etwas ist, was sehr vielseitig und entsprechend kaum mit wenigen Worten umschrieben werden konnte. Doch unsere Spurensuche setze sich fort und wir wuchsen zu echten Kultur Scouts im Distanzunterricht heran:

Wir betrachteten unterschiedliche Videoauszüge zu Inszenierungen und erkannten, dass der Blickwinkel entscheidend war. Denn alle Interpretationen waren der Spiegel von dem, wie jemand etwas wahrgenommen hatte.

So wurden auch wir in den nachfolgenden Wochen kreativ und schrieben zu einem uns unbekannten Bildimpuls eigene Ideen nieder. Wir tauschten uns untereinander über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede aus und waren selbst erstaunt, wie unterschiedlich unsere eigenen Geschichten geworden waren. Denn letztlich hatten wir doch alle das identische Bild betrachtet!

Neben Geschichten zu „Dracula“ durften wir herzergreifende Liebesgeschichten lesen, doch auch Kriminalfälle und Corona selbst – in Form eines Bösewichts, der die Menschheit fest in seinem Griff hält – waren das Resultat.

Bis dato wusste niemand der Jugendlichen, dass ihre Kunstwerke auf der Grundlage eines Buchcovers zu E.T.A. Hoffmanns Kunstmärchen „der Sandmann“ entstanden waren. Mit der Lüftung dieses Geheimnisses tauchten wir in die Ursprungsgeschichte des Sandmanns ein und bereiteten damit den Theaterbesuch am Westdeutschen Tourneetheater in Remscheid vor. Aufgrund des anhaltenden Lockdowns griffen wir auf einen uns zur Verfügung gestellten Link zurück und schauten gemeinsam in einer Doppelstunde die Interpretation zum Sandmann von dem Regisseur Thomas Ritzinger über Microsoft Teams. Für viele von uns war dies der erste Theaterbesuch! Es war eine großartige Erfahrung und dennoch haben wir gemeinsam beschlossen, dass wir irgendwann zusammen in ein „echtes“ Theater gehen werden. Denn die Atmosphäre des heimischen Jugendzimmers in Kombination mit einem Videolink über Teams ist nicht vergleichbar mit jener des echten Theaters – der Bestuhlung, dem Ton, dem Licht, …

 Wir hatten unser Eindrücke zu der geschauten Inszenierung niedergeschrieben, uns darüber ausgetauscht und Fragen für den Regisseur formuliert, die wir ihm in einer Videokonferenz in der darauffolgenden Woche stellen wollten. Rückblickend war auch dieser Austausch für uns sehr gewinnbringend, denn neben allgemeinen Nachfragen zum Stück ermöglichte Herr Ritzinger uns einen Einblick in seinen Alltag als Regisseur und seine Arbeit am Theater. Nun konnten auch wir endlich nachvollziehen, warum ausschließlich die beiden Hauptdarsteller Nathanael und der Sandmann auf der Bühne zu sehen gewesen waren: Um das Stück auch während des Lockdowns einem Publikum präsentieren zu können, änderte der Regisseur sein Drehbuch. Übrig blieben zwei Schauspieler und die Aufzeichnung der Inszenierung, um das Stück in die Welt zu tragen. Dazu gehörten auch Abstandregeln – also eine Coronakonforme Darstellung.

Diese Idee gefiel uns so gut, dass auch wir in DG9 unsere eigenen Kunstwerke der vergangenen Wochen auf die „Bühne“ bringen möchten. Dazu durfte sich jeder eine Geschichte der Mitschüler*Innen aussuchen und sie nach seinen individuellen Vorstellungen umsetzen. Es entstehen gerade Kunstwerke in Form von Comics, Gedichten, Musikvideos, Ausdruckstanz, Stop Motion Videos, Fotoausstellungen und Hörspiele. Diese werden wir sammeln und unseren eigenen Kulturabend daraus schaffen. Dort können die Jugendlichen dann gemeinsam mit ihren Eltern unsere Ausstellung in Form eines Padlet besuchen, bestaunen und feiern! Unser herzlicher Dank gilt den KulturScouts Bergisches Land, die unsere Theatererfahrung ermöglicht haben!